Japan – Song of Silence

Für Marie Boiseaubert ist es die 2. Ausstellung im Sprützehüsli. 2007 lernte sie

Tomoko Uchida während des Studiums an der Visual Art School Basel kennen.

Beide verbindet eine besondere Liebe zu Japan. Tomoko Uchida ist in Japan

geboren, Marie Boiseaubert begab sich vor einigen Jahren auf den

traditionellen Pilgerweg der Insel Shikoku. 90 Tage lang sammelte sie

Erfahrungen am Ende der Welt, welche sie in Bewusstseinsebenen führten,

tiefer und weitreichender als die beschriebenen Wege auf der Landkarte. 88

Tempel befinden sich auf der Route, die durch Wälder, Berge und Städte führt.

Einzigartige Naturerlebnisse in Verbindung mit der spirituellen Kraft der

buddhistischen Religion hinterlassen tiefe Spuren.

Diese Ausstellung ist ein Zeugnis Ihrer Erfahrung des Heiligen, dieser

einzigartigen Atmosphäre. Ihre Reisetagebücher und Werke sind das Ergebnis

dieser ersten und zweier folgender Reisen. Sie sehen Werke in Öl, klein und

grossformatige Bilder mit Tusche und Pigmenten, sowie eine Stoff -Installation.

Als Ausstellungspartnerin wünschte sich Marie Boiseaubert – Tomoko Uchida.

Beide verbindet eine intensive Freundschaft. Tomoko Uchida ist in Japan

aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Europa. Japan – In den 4

Jahreszeiten zeigt das Land milde, aber dramatische Veränderungen, in denen

Zartheit und Stärke lebendig sind. Traditionen aus alten Zeiten werden mit den

subtilen Veränderungen der 4 Jahreszeiten genährt und prägen das Leben der

Menschen. Tomoko Uchida wählte das Naturschauspiel, insbesondere

Pflanzen, als Sujet ihrer Bilder. Sie taucht ein in die faszinierenden Geheimnisse

der Natur. In Ihren Pflanzen und Landschaften verbinden sich ein heiliges

Gesetz, Harmonie, der Glanz und Untergang des Lebens. Auch Tomoko sucht

nach einer der Natur innewohnenden Kraft, die sie im Innersten bewegt.

Diesen Moment möchte sie in Ihren Bildern ausdrücken. Sie arbeitet mit

Ölfarbe, Tusche, Acryl und Aquarellfarben, sowie diversen Mischtechniken auf

kleinen und grossen Formaten.

Spannend ist die Verbindung zweier Künstlerinnen mit sehr unterschiedlichen

Sensibilitäten und Erfahrungen in Bezug auf Japan. Der Betrachter erfährt und

erlebt Traditionelles und Neues verbunden mit Erlebnisberichten über den

Pilgerweg und der Bedeutung des Wortes und dem Klang der Seele, der

inneren Szenerie Japans.

Vernissage        Freitag, 20. Mai 2022, 19 Uhr

Ausstellung      20. Mai – 12. Juni 2022

Öffnungszeiten Samstag und Sonntag, 11 – 18 Uhr

Event                 Sonntag, 29. Mai 2022, 16 Uhr

Shikoku – Der japanische Pilgerweg: Die Künstlerinnen berichten von ihren Erlebnissen begleitet von Bildern, Gedichten und Klängen

www.marieboiseaubert.ch

https://tomokouchida.com